„Der schaurige Schusch“ – Leseprojekt der Klasse 3/4, Mai 2019

Große Aufregung auf dem Berg Dogglspitz – Die Tiere dort erfahren, dass der schaurige Schusch zu ihnen hochziehen will. Obwohl sie ihn noch nie gesehen haben, wissen sie genau, wie er aussieht und was er Schlimmes macht.

„Ich habe gehört, dass er so groß ist wie ein Cola-Automat“, sagt das maulige Murmeltier.

„Zottelig wie eine alte Zahnbürste“ soll er sein und „nach nassem Hund“ stinken, fürchtet die garstige Gams.

Der bockige Hirsch röhrt: „Man sagt, dass er Eier klaut und seine Lieblingsspeise sei Hasenbraten.“

Und das scheue Huhn gackert aufgeregt: „Er küsst wie ein Wilder!“

Klar, dass keiner zur Einweihungsparty des schaurigen Schusch kommen möchte. Nur der lustige Party-Hase möchte sich ein eigenes Bild machen. Schließlich erleben er und seine misstrauischen Freunde eine niedliche Überraschung…

Über drei Wochen lang beschäftigten sich die Kinder der Klasse 3/4 intensiv mit dem Kinderbuch „Der schaurige Schusch“ von Charlotte Habersack und SaBine Büchner.

Sie lasen mit verteilten Rollen, dachten sich aus, wie der schaurige Schusch aussehen könnte und malten und bastelten zu der Geschichte. Und sogar eine richtig schaurige Monsterparty mit Monsterkeksen war geboten. Doch, wie so oft, entpuppen sich auch in dieser Geschichte (fast) alle Vorurteile als Unsinn.

Höhepunkt des Leseprojekts war eine Aufführung vor den anderen Klassen der Grundstufe. Die Kulissen dazu und die meisten Requisiten hatten die Schülerinnen und Schüler selbst gebastelt.

Am Ende des kurzweiligen und mitreißenden Theaterstücks tanzten alle Kinder zusammen mit den Tieren vom Dogglspitz und dem richtigen, gar nicht mehr so schaurigen, Schusch.

 

J. David, Mai 2019